Das Konzept unseres Kölner HPP-Teams überzeugte die Jury mit einem minimal-invasiven Eingriff in die historische Substanz, der respektvoll das Denkmal wahrt und in Szene setzt. Zudem lobte die Jury die Auseinandersetzung mit dem Klimaneutralitätsziel ab 2045. Der Entwurf berücksichtigt durchdachte Vorschläge zu Nachhaltigkeitsthemen wie Materialität, Kreislauffähigkeit, einem konkreten Einsatzort von Rezyklaten und einer Wiederherstellung historischer Strukturen. Unter dem Motto „Das Denkmal der Zukunft! Vom RWTH-Gründungsbau (1870) zur Klimaikone“ kann die Sanierung beispielhaft für vergleichbare Sanierungsaufgaben stehen und eine Vorreiterrolle für die Instandsetzung unseres baukulturellen Erbes einnehmen.
Die Ergebnisse des Wettbewerbs zeigen eine Bandbreite interessanter Ideen zur klimaneutralen und nachhaltigen Sanierung. Und obwohl eine konkrete Umsetzung noch nicht unmittelbar bevorsteht, freuen wir uns zusammen mit den Kollegen von Kempen Krause Hartmann lngenieurgesellschaft mbH, DSTR Planungsgesellschaft GmbH und Greengineers GmbH sehr über diesen Erfolg und die intensive Beschäftigung mit der Ausbildungsstätte vieler unserer eigenen Teamkollegen.



